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Feldfutterbau

 

Der Feldfutterbau in Schleswig-Holstein umfasst rund 170.000 ha. Der Schwerpunkt liegt bei den Maisflächen mit rund 125.000 ha (2007), überwiegend handelt es sich um Silomais mit dem Ziel der Verwertung über den Rindermagen oder über die Biogasanlage. Daneben spielt das Ackergras eine Rolle. Beim Pflanzenschutz im Maisanbau liegt der Schwerpunkt bei der Ungras- und Unkrautbekämpfung. Auf Flächen, auf denen der Mais schon über längere Jahre angebaut wird, haben sich häufig spezielle Unkräuter und Ungräser stärker verbreitet, z.B. Schwarzer Nachtschatten, Hirsearten u.a. Hier sind speziellere Maßnahmen erforderlich. Ein Splitting der Ungras- und Unkrautbekämpfung ist häufig von Vorteil, während die Unkrautbekämpfung auf Maisflächen im Rahmen einer Fruchtfolge keine Probleme bereitet.

Neben dem Maisbeulenbrand, der in den Jahren unterschiedlich stark auftritt, und ggf. Fusarien, spielen die Pilzkrankheiten in Schleswig-Holstein eine eher geringere Rolle.

An Schädlingen treten Fritfliegen und Drahtwürmer (letztere in den Folgejahren nach Grünlandumbruch) unterschiedlich stark auf, gelegentlich auch die Larven des Kartoffelbohrers, Tipulalarven (nach Grünlandumbruch) und diverse Eulenraupen.

Regelmäßig finden sich ab Mitte Juni und im Juli/August Blattläuse in den Maisbeständen. In 2007 wurde infolge des hohen Druckes aus dem Getreide, vor allem im Süd-Osten von Schleswig-Holstein, das Gelbverzwergungsvirus (BYDV) auch in die Maisbestände eingetragen. Der Mais hat hier eine Bedeutung als "Grüne Brücke", über die wiederum Getreidefrühsaaten im Herbst infiziert werden können. 

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Fachartikel

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